Montag, 9. August 2010

Orte und Pflanzen

Für Kletterer und Berggeher:

Das Stengel-Fingerkraut (Potentialla caulescens) ist ein ausgesprochener Störzonenbewohner. Auch Dost, Esche, Seidelbast, Glockenblume und Frauenmantel, die aus dem Fels wachsen, weisen auf eine Route hin, die man besser nicht wählt. Eine üppige Esche, eine mehrstämmige Esche, eine mit vielen Kindln oder gar ein Eschenfeld kann aber einen ganzen Platz beruhigen. Esche zieht viel Energie ab.

Meistens findet man gute Rastplätze sowieso instinktiv: Sie sind da, wo der Körper sich gerne hinsetzt, warm bleibt und gleich eine entspannte Lage findet.

Für Haus- und Gartenbewohner:

Zimmerlinden lieben Wasseradern-Kreuzungen und gedeihen dort gut. Eine alte Zimmerlinde kann die Wohnung, in der sie grossgeworden ist, gesund halten. Sie mag aber nicht herumgeschoben werden, also nicht "verpflanzt"

Im Garten weist die Brennessel, der Holler, die Ringelblume, der Ameisenhaufen, das üppig fruchtende Pfaffenhütchen, der Haselstrauch... auf Reizzonen oder Wasseradern-Kreuzung (Ameisenhaufen) hin, die Akelei nur auf eine Wasserader. Die Akelei ist ein möglicher Brunnenzeiger. Letzteres ist interessant, da sie auch ausbleibt, oder ausmagert wenn "ihr" Wasser ausbleibt.

Der Bambus kreucht so lange in der Gegend herum, bis er seinen Reizplatz findet, dann explodiert er. Ihm kanns gar nicht störzonig genug sein. Er ist eine kräftige Mars- Uranus Pflanze, nebenbei bemerkt, der homöopathisch bei Schmerzen und Schwäche entsprechender Organe hilft (Wirbelsäule- Bandscheiben- Schwäche des Faserrings)

Die Teeminze und das Bergbohnenkraut werden nur an einem starken Ort schön scharf, auch wenn der schattig ist.
(Arzneilich) guter Beinwell mag auch die stärksten Orte, Salomonssiegel dito.
Buchs ist empfindlich.

Die Gartenwinde ist wie alle "würgenden" Pflanzen auf starke Ortsenergie angewiesen oder ersatzweise starke Düngung. Sie lässt sich meistens mit homöopath. Bryonia im Giesswasser vertreiben. Dass der Hopfen ein Strahlenflüchter sein soll, kann ich nicht bestätigen.

Rosen und Wein leiden oft unter Mehltau, wenn sie auf strahlenden Plätzen stehen. Homöopath. Silicea (D6 - D12) im Giesswasser verhilft Wein und allen Rosengewächsen auch an ungünstigen Plätzen eine gute Abwehr, eine dichte Blattoberfläche zu entwickeln.

Die Eibe ist reizliebend, stark absorbierend und wird auch nur auf entsprechenden Plätzen schön. Auch die Rosskastanie sucht die Reizzonen, wie viele Stauungs- und Rheumamittel. Sie ist oft drehwüchsig und zeigt damit die Richtung, in der das Wasser schiebt - ausmachen tuts ihr aber offensichtlich nichts.

Das echte Labkraut (Galium verum) sowie Bärlapp (Lycopodium clavatum) entstrahlen sogar noch im getrocknetem Zustand Räume und Schlafplätze, die Orte ihres Vorkommens in der Natur sind durchweg besondere und der Bärlapp liebt Wasseradern.

Für Rosskastanien (Früchte) gilt das gleiche, aber nur solange sie saftig sind.
Auch Schneckenhäuser entstrahlen (den Ort damit umgeben) lassen aber schnell nach in ihrer Wirkung.
Rohe Eier, ganz, oder in eine Schüssel mit Wasser geschlagen unters Bett gestellt neutralisieren nicht nur, sondern ziehen auch das "Schlechte" vom Menschen.

Wichtig für Alte und Leute, die geschwächt aus einem Krankenhaus kommen: Mindestens 10 Tage lang täglich ein rohes Ei in eine Glasschüssel mit frischem Wasser schlagen, unters Bett stellen und anderntags wegschütten. Bewahrt auch vor Dekubitus.
( Für Neugierige: Das Ergebnis der täglichen Veränderung beobachten... mehr sog i ned)

Brombeerranken halten Mensch und Tier von versehentlichen Übernachtungen auf Kraftplätzen ab :) - während Bergmanndl, Erdkröten, Schlangen, Holzwesepen und Hornissen sich dort wohlfühlen.

Schlehen stehen auch gerne auf Kreuzungen.

Zu Brennesseln und Misthäufen: Dort, wo der Misthaufen war oder aktuell der Kompost landet, ist immer ein Pluto-Ort. Versetzt man den Kompost oder Misthaufen, zeigen das die Pflanzen, die danach kommen, die Rasen- Qualität, oder die Bewohner der Räume, die an dem ehemaligen Misthaufen-Ort gebaut wurden. Da wächst schwer was "Gescheites"

Zu Strahlenflüchtern und -suchern befrage man Google für weiteres.
Es gibt viele Listen dazu, die sich teilweise widersprechen oder offensichtlich beim Kopieren durcheinander geraten sind.
Das hier sind meine Erfahrungen, teilweise definiere ich Ortsqualitäten auch anders als die Radiästhesie- Profis. Ich täte mich oft einfacher, die Orte farbig dazustellen oder mit farbigen Linien oder natürlich in Astrologen-Sprech.

Spannend ist immer, wenn sich im Bewuchs ums Haus herum scheinbar grundlos etwas ändert. Wenn der Efeu zulegt zum Beispiel - er wächst immer direkt zur Störzone hin, auf ihr drauf oder drüber weg. An einem alten Efeu, der eine Mauer hochwächst oder einen Baum lässt sich immer eine Drehung, eine Richtung feststellen, die mit dem Licht nichts zu tun haben muss.
Ist die Zone beruhigt, geht der Efeu zurück oder ganz ein. Nimmt man einen starken Efeu vom Haus weg, sind plötzlich die Bewohner "gestört" oder wechseln.

Auch Thujen-Hecken wirken auf ihre Bewohner zurück. Zwar verbraucht die Thuje viel überschüssige Wachstumsenergie, aber als Hecke ist es eigentlich viel zuviel. Ist sie dazu stark oder geht sie rundherum, ist sie wie ein Gefängnis. Alles stagniert, der Ort, die Bewohner schneiden sich zunehmend vom Leben ab, sehen Gespenster oder nähren welche, lagern Wasser im Gewebe ein und kommen nicht von altem Zeugs los. Meistens lebt der Ort ohne diesen (Sicht-) "Schutz" auf und es kommt wieder Leben in die Bude, die "Dicken" nehmen mühelos ab und ihr Leben geht weiter.

Ringelblumen, die sich von selbst ansäen oder besonders ausbreiten, sind Signalfackeln:
Da wuchert im/ums Haus, bzw. bei einem seiner Bewohner was Faules.
Gerne die weiblichen Organe inklusive Brust, dazu Mundraum und Zähne. Ein bedenklicher Wachstums-Zeiger, Jupiters ungute Seite. Aber dafür wachsen die Ringelblumen gerade jetzt und gerade dort: Um das zu klären.
Die Ringelblume ist eine kolossal unterschätzte Heilpflanze. (Um mit diesem Attribut dem Jupiter gerecht zu werden :)
Ein paar Tropfen Calendula Urtinktur in warmes Wasser und damit den Mund spülen ist neben Ölziehen das beste Mittel, um seine Zähne zu "entstrahlen", bzw. den Kieferknochen und den Schädel, der sich über die Zähne "entlädt"
Parodontose, Karies und ein saurer, den Zahnschmerz angreifender Speichel sind die Folge, wenn das nicht ausreichend möglich ist. Mundspülungen mit Calendula ø haben schon manchem den Spannungskopfschmerz genommen, v.a. Bildschirmarbeitern und Fernsehern.


Da wäre noch der Holler, der plötzlich einen Ast in eine bestimmte Richtung treibt. Oder es geht einer auf und ist von dort auch nicht mehr zu vertreiben: Genau wie der Efeu entstört er einen Ort aktiv und ist ein Strahlensucher ersten Ranges.
Daher kommt es, das man nie einen Hollerbusch umhauen soll, vor allem nicht den am Hauseck oder am Stall.

Tatsächlich kümmern sich Orte, Pflanzen, ja ganze Häuser und Gärten gedeihlicherweise um sich selbst, wenn man sie lässt und verfeinern mit der Zeit ihre Qualität, bzw. prägen sie immer sichtbarer aus.
Inklusive passender Bewohner - die gehören ja auch zum Bewuchs eines Ortes. Ich habe das auch hier über Jahre beobachtet, in dem alten Haus, das recht geschickt platziert wurde auf einem Felsengrund an einem Ort, an dem es energetisch nur so rauscht.

Exkurs: Venus-Uranus-Haus

In diesem Haus haben sich anscheinend immer nur Exzentriker, wenige Junggesellen und ansonsten unbemannte Frauen gut gehalten. Und niemanden hielt es lange hier. Austraglerinnen, jüdische Intellektuelle (in den Zwanzigern des vorigen Jhds.), Städter, Amerikanerinnen, Anhängerinnen einer indischen Lehre - nach dem Krieg, noch zu Prä-Hippie-Zeiten, wohlgemerkt - und das mitten in der Provinz. Oft paarweise (Freundinnen, Kolleginnen, Bäuerin und Magd) und unverheiratet. Bei Heirat: Auszug oder Scheidung, bei einem Ehepaar: der Mann krank.

Es wurde in Zeiten der Inflation für Lebensmittel verkauft. Es war zweimal abgespaltener Teil eines grossen Erbes gewesen. Es drohte immer wieder mal eine Versteigerung, aber es kam nie dazu.

Es hat, bis in seine jüngste Geschichte, meistens einer Frau gehört und der Hausname* ist zur "...-Mare" (=Marie).

Wenn Männer am Besitz beteiligt sind oder waren, dann zu deren Nachteil. Aktuell ist das auch so.

Auch andere Ve/Ur-Begebenheiten, eine zeitweise Neben-Nutzung als Gästehaus für Sommerfrischler... bis hin zu den Mustern im Putz, eine umfassende Sanduhr-Rautenbänderung der Hausecken bis unters Dach (aneinandergereihte Dagaz-Runen) und nicht zuletzt der Bewuchs aussenrum weisen auf diese Qualität hin. Wilder Wein am Balkon und am Grundstücksrand, Hopfen an allen Ecken, Alleinlage, patrallelogrammförmiger Grund. Vorm Haus gehts steil runter, dahinter steil rauf. Eine nicht besonders tiefe Humusschicht auf dieser Isar-Gletscher Terrasse, schön trocken also.

X- mal hat hier der Blitz eingeschlagen, es ist immer noch kein Blitzableiter auf dem Dach und doch ist nie etwas passiert ausser einer verschmorten Stromleitung. Zum Glück ist das Haus seit längerer Zeit, oder überhaupt (für mich?) günstig "bestirnt", ich habe mich schon mal drüber ausgelassen.

*Auf dem Land benannte man noch zu meiner Kindheit die Bewohner nach ihrem Haus- oder Hofnamen.

Ein Beispiel einer sich selbst regulierenden Stör-zone:

Hier steht ein Birnbaum (jawohl, Ve/Ur:) direkt an der Hauswand an einem mittelgünstigen Platz. Birnbäume vertragen Verwerfungen, aber kein Wasser. Etwa ein Drittel des Baumes wächst über einer Störzone (Wasserader), die vor Jahren noch durch das Erdkabel für die Haus-Stromleitung ergänzt wurde. An diesem Drittel sind nie viele Blüten dran und im Herbst keine Früchte. Die Blätter werden schneller dürr und fangen sich spätestens im Juni einen Pilz ein. Der Rest des Baumes ist wohlauf.

Nun ist der Stamm dieses wirklich schon sehr alten Birnbaumes durchsiebt von Holzwurmlöchern und dazu eine Ameisenhochburg. Die knorrige, verdrehte Rinde sieht aus wie Totholz. Ein Gärtner wollte das einmal nicht länger mitansehen und verpasste dem Stamm einen Ameisenkragen, auf dem bald darauf auch alles andere Geziefer pappte - der Baum hatte viele Bewohner.

Doch kaum war der Baum seine Entstörer, seine symbiotischen Helfer, los - die meisten "Schädlinge" und Ameisen mögen starke Orte - gings dem Baum nicht mehr gut. Er setzte noch einmal zu einer Notblüte an, warf früh die Blätter ab und schwächelte schon im nächsten Sommer krawuttisch, obwohl er gepflegt und ausgeschnitten war.

Ich pflanzte ihm Salbei dazu (ohne mir dessen Strahlensucher-Qualität bewusst gewesen zu sein) und nahm ihm den Kragen ab. Die Ameisen rückten wieder an und verliessen endlich das Haus. Sie waren nach der Verklebung ihres Birnbaums in die Hauswand gezogen und hatten sich nach innen durchgegraben ins Wohnzimmer und an meine hintere Bettwand. Dort nervten sie tierisch, im wahrsten Sinn.
Bald wuselte und lebte es wieder draussen, stammauf, stammab und der Baum überlebte. Grad heuer trägt er wieder üppigst - und ein Himbeerjahr war es auch.