Mittwoch, 27. November 2013

zum Calcit

Das Experiment mit dem Schörl hatte ich ursprünglich angefangen, um damit Hennapigmente aus dem Haar zu ziehen, denn dafür ist mir bis dato kein Mittel bekannt. Das klappte aber nicht, dafür taten sich nach und nach die anderen Wirkungen auf.

Ich versuchte es dann mit Calcit, seiner Eigenschaft der doppelten Lichtbrechung wegen, um die Kraft der Sonne und des normalen Tageslichts zu verstärken. Damit war ich erfolgreicher.


Bisher habe ich ihn nur  am eigenen Haupt versucht.
(Und natürlich nahm ich dafür nichts von diesem schönen Kristall, sondern von den Bröckchen, die ich mir bis zu meinem 'Schatzfund' bei Bedarf vom Mineralienhändler holte für Salben, Umschläge etc.). 

Calcit lässt sich ratzfatz staubfein mahlen, er braucht aber etwas Rizinus, oder ein anderes schnell trocknendes Öl, um in den Längen zu halten.
Interessant war, dass ich bereits kräftig am grau-weiss werden war und es mir deshalb pressierte, das Henna loszuwerden. Aus irgendeinem Grund wurden die Haare, bis auf ein paar Strähnen um die Schläfen, plötzlich wieder blond, innerhalb von 2, 3 Wochen. 

Dafür möchte ich allerdings erstmal keine äusserliche Anwendung verantwortlich machen, es ist mir selbst ein Rätsel.