Mittwoch, 1. Januar 2014

Hallo Neujahr


Euch allen ein gesegnetes 2014!

Wir geniessen seit Wochen ungetrübt leuchtende Föhntage, der Höhe seis gedankt.
Nachts strahlt ein frostklarer Sternenhimmel, angeführt von der hellen Venus im Südwesten und später von Jupiter im Osten, der steigt gerade ziemlich spektakulär auf über Orions Gürtel.

Alles, was an Sternen aufgeht, funkelt und tanzt in den Luftschichten, die der Föhn um den Horizont legt. Nachts bläst der als Südwind ums Haus und schickt Katzen, Igel und die Füchse auf Streif. Es könnte März sein, auch dem Geruch nach!

Längst schau ich mir lieber die Augenblicke an als ihre Horoskope, ausser es ist not-wendig oder gewünscht, wie das hier 

der heutige Neumond 

zu Mittag, 12.14 Uhr, auf rund 11° Steinbock 



der den Beginn der Sa/Pl Rezeption rekapituliert (Grafik dazu hier, zweites Horoskop).
Aktuell laufen Waage-Venus und Jupiter rückwärts, entsprechend den Ergebnissen und Einsichten.

Die Saturn-Merkur Konjunktion am Start der Rezeption ist nach wie vor bestimmend. Zum verlernten Denken gesellt sich nun das Ende geistiger Vorlagen

Aktiv gelebt bedeutet diese Konstellation Originäres (Ur) aus dem Netz, allen Netzen (Pl) zu halten (Sa) und das hat sich in weiten Teilen schon verwirklicht.
(...was leider, unter anderem, auch zwei guten Astrologieforen die Existenz kostete, nachdem die Inspirierten sich daraus verabschiedet hatten) 

Eigene Wahrnehmungen und Entscheidungen sind in diesem Neumond-Bild noch unter öffentlichem Druck und verbleiben besser in der Intimität, auch wenn die Kopisten und Verbraucher ihr Gewohnheitsrecht fordern, also mit Plänen, fertigen Gedanken und Haltungen zum Nachstellen versorgt zu werden. 

Es geht seit Okt. '12 ja weniger um staatliche Überwachung und Kontrolle per se. Das wäre einfach nur unfruchtbare Neugier (Sa/Me), vergleichbar mit der üblichen soziale Kontrolle in einem Kollektiv, Dorf oder einer Kleinstadt, eben nur in grösserem Massstab. 

Aus Saturn/Pluto in Rezeption entsteht eine bürgerliche Angstspirale, aber nicht aus Schuld-, Armuts- oder Verfehlungsangst (wie uns die Medien weismachen): Das überwältigte Leben rührt sich, es knackt im Beton.
Die versiegende Essenz in den Quoten-Kollektiven, die geistige Inzucht, die fehlende Neuerungskraft erzeugt unbewusste Panik. Daraus entsteht Neid und Hass auf alles Identitäre und Freiheitliche, das Hetzen und die Jagd darauf.

Mars steht jedoch in seinem Oppositionszeichen Waage. Dort reisst er nichts, er verliert seine Kraft in Ausgleichsbewegungen und Strategien, und das noch bis Ende Juli. Also weiterhin ein fette Zeit für Rechtsanwälte...

Auch Jupiter im Krebs lässt sich nicht einspannen, er kreist fast genauso lang in den Warmwassern der Familien- und Seelenpools. Fülle und Begreifen direkt aus der Quelle, im Augenblick, ohne Zwischenhandel.