Sonntag, 26. April 2015

Gundermann mit Harlekinquarz


Auch schon ein Jahr erfolgreich in Betrieb: Gundermann mit Harlekinquarz: Wenn Venus ein Energieproblem erleidet, bereinigt er das Gelände – als Tinktur zumindest körperlich- funktionell,  je nach homöopathischer Potenz auch darüber hinaus.
Zur Zeit, mit dem Marsdurchgang im Stier, ist die Thematik recht aktuell.

Vom Gundermann gibts leider kein Bild, da ich meinen Fotoapparat mal wieder nicht finde. 
Er wächst, je nach Licht- und Nährstoffangebot recht verschieden in Blattgrösse und -dichte, manche erkennen ihn z. B. nicht mehr in seinem beachtlichen Rand- vom- Misthaufen- Riesenwuchs.
Wenn eine Pflanze aber aussieht wie Gundermann und einen kantigen Stengel und diese nierenmarkähnlich geformten Blätter hat, ist es auch einer.

Wenigstens von meinen Kristallen aber hab ich noch ein Foto im Rechner:




Die Quarzspitzen mit dem Ur-Alter von 540 Mio. Jahren (laut Händler) stammen aus dem Itremomassiv in Madagaskar. 
Der rote Flitter kommt durch auf- und eingelagerte Flinserl aus Hämatit zustande.

Gundermann kreucht gerne an Platten und Mäuerchen entlang, besonders gerne nahe einem Holunder. Man kann ihn an manchen Stellen das ganze Jahr finden, ich nahm letzen Frühling das blühende Kraut. Ansatz am Morgen des Tages, als die Sonne in den Stier ging:


Sonne Trigon Mond auf Anfang Steinbock MC aus IX
Uranus am AC aus XII
Mars in VII
Venus- Chiron* Konjunktion in XII aus VII in Fische mit 5 Aspekten/Spiegelpunkten:
Mars in Waage (opp. Uranus), Jupiter im Krebs, Uranus im Widder, Pluto im Steinbock.
(*Chiron als Herrscher der Jungfrau)

Es geht um die Nierenkraft, die venusische Anlage in Physis und Idee als Speicherform der Lebensenergie.
Sie kann schon von der Anlage her ein Schwachpunkt sein und verbraucht sich dann entsprechend leichter im Lauf des Lebens.
Die Nieren sind wie Kiemen bei den Fischen: sehr milieuabhängig in ihrer Funktion, kybernetisch hochaktiv und auf steten Durchfluss angewiesen, um filtrieren, aufnehmen, ausscheiden zu können.
Ist das Milieu dauerhaft im Missverhältnis, beginnt die Nierenkraft, von der Substanz zu zehren; geistig, materiell, sozial, denn Beziehungsumfeld ist immer mitbetroffen. Sie hat dann quasi ein Loch im Eimer und kriegt es nicht mehr gestopft (wie bei dem gleichnamigen Kettenlied und dessen Zirkelschluss).

Je geschwächter die Venus (mit Saturn-, Uranus-, Neptun- und/oder entsprechende Häuserkonstellationen) umso mehr geistiger wie materieller Input wird zur Homöostase benötigt, während gleichzeitig die Fähigkeit abnimmt, diesen Input im Sinne des Ganzen zu beurteilen und zu verarbeiten.

Die Venus- Schwäche bezüglich Haus II ist die Schwäche im Verband. Sie ist angelegt um das Kind im Sozialen zu tarnen (Döbereiner), also keine Statuskonkurrenz hervorzurufen, die es gefährden könnte, solange es noch abhängig ist.
Mit dem Erwachsenwerden verwandelt sich dieser Schutz zur Aufforderung, im Sinne der Konstellation eigenständig zu werden:

Venus- Saturn (Konjunktion, Quadrat, Spiegelpunkt, Venus in X, Saturn in II oder VII)
Achte die Grenze zur Herde und zum Gegenüber. Erfülle Deine Aufgabe dort, aber übernimm nichts daraus (Werte, Ansichten, materielle Massgaben). Erfordert einiges an Abgrenzung, da Venus/Saturn gern in Helfer- oder Sozialberufe gerät und dort einem eher weiblichen Feld ausgesetzt ist, das per se zur Stagnation neigt.

Venus- Uranus (Kj., Qu., Sp., Venus in XI, Uranus in II oder VII)
Mit Bezug zum ersten Quadranten bzw. der Ac– Dc Achse auffällig oft phänotypisch schizoid (im Sinne der Körpertypen Wilhelm Reichs). Grösste Herdenferne.

Als prinzipielles Quadrat eine recht schwierige Konstellation, wird erstmal kaum freiwillig gelebt und äussert sich in Ungewolltheit, Verrat, Rauswurf, Ausschluss und tiefer Einsamkeit (nicht zur Menscheit zugehörig, absolutes Entwertungsgefühl). Lässt sich nicht langfristig einwickeln oder tiefer binden.
Für Männer meist weniger problematisch bis zu leben als für (junge) Frauen, die in Alleingängen ängstlicher sind und sich in stärkeren Masse gesellschaftlichen Nivellierungsversuchen ausgesetzt sehen.

Die Besonderheit leben, die eigene Gestalt entwickeln und zeigen.
Sich nicht gegen Rauswürfe und Verrat zur Wehr setzen, sondern sich davon an den Rand und drüber hinaus tragen lassen. Den Zufall achten und nutzen, aus der Gnade der Inspiration entscheiden und danach leben, vorgetretene Pfade im Denken und maingestreamte Werturteile nicht achten.

Venus- Neptun (Kj., Qu., Sp., Venus in XII, Neptun in II oder VII)
Dem Fluss trauen, nichts halten wollen, nichts selbst fixieren im Sozialen, im Wert- oder Beziehungsbereich. Hier im reichen Westen ebenfalls nicht unproblematisch. In der Anlage grösste Freiheit von Zwängen und Bindungen, aber starke Neigung, erstmal ausgenutzt und/oder hintergangen zu werden oder es selbst zu tun. Auftrag des Clans/Herde/ Familie, die Erlöserrolle zu übernehmen oder in jede andere Rolle zu springen, die ihr gerade fehlt zur Macht oder Vollständigkeit.


Eine Venus in Verbindung mit Planeten des vierten Quadranten ist immer mehr oder weniger schicksalshaft und dient nicht dem existenzsicherndem, status- und materieorientierten Herden- Ego, sondern der Bestimmung, die man zu tragen hat.
Frei nach dem Christus- Spruch "Suchet zuerst nach dem Reich Gottes, das andere wird Euch gegeben" geht es erstmal ums Wozu, dann folgt auch das rechte Wieviel.


Die Nierenkraft/Venuspotenz hält das Energielevel, das mensch zur Substanzbildung braucht und steht dem Organismus regelnd zur Verfügung.
Analog steht eine gesunde Venus auf Mikroebene für gesunde Zellbildung und Zellverbände, auf Makroebene kann sie ein ihr gemässes Revier haben und halten.

Körperlich physiognomische Anzeichen für eine anlagebedingte (ererbte) Nierenschwäche (Haus II, Haus VII):
Schmales Becken bei Frauen und breites Becken bei Männern, schwacher Bartwuchs bei Männern, verzögerte Menarche, Unfruchtbarkeit und andere Anzeichen von Keimdrüsenschwäche, Androgynität, kurze Kleinfinger, halbkreisförmige (= starke) Wölbung des Ringfingernagels oder im Extremfall: aller Fingernägel (= "Nierennägel"), eher kleine Ohren, kleine, auch angewachsene Ohrläppchen, schwache Augenbrauenwuchs ab der Mitte nach Aussen (die Energie der zweiten Lebenshälfte ist dort abzulesen), alle Zeichen von Blut- und Stoffwechselerkrankungen, schwaches Bindegewebe, früher Haarausfall, frühes Ergrauen, schwache Körperbehaarung, Schweissneigung, Behaarung oder andere Hauterscheinungen am Rücken auf Höhe der Nieren.

Eher zeitliche oder erworbene Schwächezeichen:
Neurasthenie, Erwachen oder Verschlimmerung um 2 oder 3°° Uhr morgens, Müdigkeit oder Verschlimmerung ab 16 oder 17°° Uhr (Sommerzeiten), schnelle geistige Ermüdbarkeit und 'dummer' Kopf' (schwacher Liquorpuls), Beschwerden LWS, diffuser Haarausfall an Kopf und Körper, viel und/oder öliger Schweiss, dunkle bis schwärzliche Färbung der Augenumgebung ('Waschbäraugen' - kann auch anlagebedingt sein), gelbliche oder grünliche Verschattung der Lidwinkel, gequollene oder hängende Lider (die Iris des Auges wird zum Teil vom oberen Lid bedeckt (müder Eindruck), kleine Augen, bleiche Gesichtsfarbe, Pigmentstörungen, ungesund wirkende Haut, Schwellung der Füsse, auch der Hände nach Anstrengung, 'hängende' Haltung, Eisen- oder auch Kupferstoffwechselstörungen (-mangel), schwaches Knochen- und Knorpelgewebe, schwache Venen bzw. venöse Zirkulation, Gefässkrämpfe, nierenbedingter Bluthochdruck, Entzündungen und Insuffizienz der Nierengewebe, urinöser Geruch (auch nach Katzenpisse oder Pferdeurin) von Ausscheidungen und der Nägel (z. B. bei der maschinellen Pediküre wahrnehmbar, wenn das Horngewebe erhitzt wird) uvm.

Funktionelle Aufgaben der Nieren:
u. a. Blutreinigung und Blutdruckregulation, Hormonsignale, besonders für Blut- und Knochenbildung, die Steuerung der Flüssigkeitsmenge und Elektrolytkonzentration im Körper. 
Es werden ständig harnpflichtige Stoffe aus dem Blut abfiltriert und als Harn konzentriert. Arbeitet die Niere nicht mehr, kommt es sehr rasch zur Selbstvergiftung.

Wie bei den Chinesen ist mit der Nierenkraft nicht nur das funktionelle Organ bezeichnet. Sie ist Sitz der Strahlkraft eines Menschen.
Eine hohe Strahlkraft spricht unbewusst die Instinkte (1. Quadrant) an, macht eine Person attraktiv (= anziehend). Drum arbeiten die venusbetonten Frauen auch mehr an ihrem Imago und verstärken gewohnheitsmässig ihre Ausstrahlung (mit Kosmetik, Kleidung, reflexives Lächeln etc.) um erstens Energie (Mars) anzuziehen, zweitens, um sozial angenehm (= gut angenommen) zu sein.
Das gilt natürlich auch für Männer, die charmant sein und gut ankommen müssen in der Herde, und eher osmotisch leben, also stark auf Austausch mit dem Umfeld angewiesen sind. (Politiker, Berater, Verkäufer, ... Darsteller jeglicher Couleur).
_______________________________________________________________________

Vom Harlekinquarz habe ich nur auf den Kristallen kondensiertes Wasser verwendet und selbiges in der Gundermanntinktur verschüttelt als Urtinktur (ø).

Es empfiehlt sich, die bis zu 50 Tropfen (der unpotenzierten Tinktur) in mehreren Portionen täglich vor 17°° Uhr (Nierenzeit) eingenommen zu haben.
Zu den homöopathischen Potenzen kann naturgemäss keine Mengen- oder sonstige Einnahmeangabe gemacht werden.
_______________________________________________________________________
Nochmals: Ich teile meine Erfahrungen und rege an, das ist alles. Meine Arzneien bereite ich zum eigenen Verbrauch und gebe sie an meine Patienten auch nur persönlich ab. 
– Kein Verkauf –

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen