Dienstag, 6. Juni 2017

Vortrag von Erwin Thoma, auch zur Harzsalbe


Der berufene Förster und Holzbauingenieur, der durch seine Holz 100- Bauten bekannt wurde, in einem neuen Vortrag zum Wald und seinen Schätzen. 

Bei mir steht auch so eine Dauer-Dose Pechsalbe herum, die dort zum Einsatz kommt, wo Ballistol eventuell nicht mehr hinreicht: Infizierte und schwer heilende Wunden wie Tierbisse und offene Beine, offener Herpes, erstaunlicherweise auch Zoster- Schmerzen, Haut- und Nagelpilz, Hornhautschrunden, Barfusswunden.


Rezepte dafür gibts zuhauf im Netz.

Und es lohnt sich, gleich eine grössere Menge herzustellen, da Topf und Rührgerät hinterher unbrauchbar sind. Man kann gut eine grosse, innen nicht beschichtete (wichtig!) Weissblechdose nehmen zum Harzsammeln und gleich da drin die Salbe kochen, dann muss man keinen Topf opfern dafür. 
Schon eine kapernglasgrosse Abfüllung reicht in einem normalen Haushalt jahrelang, damit kann man also einigen Leuten eine Freude machen.

Was nicht im Netz steht: 
Wie kriege ich Harzflecken aus Wildleder raus? 
Ich bin selber draufgekommen, da ich aus Mopedgründen fast immer dicke Lederhosen trage, damit auch auf Baumstämmen herumsitze und entsprechend schmutzige Rückseiten heimbringe.
Das Harz selbst löst sich am besten mit Butter, die entstandene Emulsion lässt sich danach mit Fleckbenzin entfernen. Klappt auch bei hellem sämisch gegerbten Leder problemlos, es bleiben weder Flecken noch Ränder zurück.

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