Mittwoch, 17. Januar 2018

Esskastanienblätter bei MRSA


Es ist ein Abstract zur phytotherapeutischen Bekämpfung des berüchtigten multiresistenten Krankenhauskeims Staphylococcus aureus erschienen. 

Angelehnt an der volksmedizinischen Erfahrung wurde ein Mazerat aus den getrockneten und gemahlenen Blättern der Esskastanie (Castanea sativa) wissenschaftlich untersucht.
Dabei kamen Blätter von wildwachsenden süditalienischen Bäumen zum Einsatz – von hier aus müsste man mindestens bis Südtirol fahren, um an das frühsommerliche Laub zu kommen (oder es einfach im Internet bestellen).

In der Volksmedizin ist der simple Tee aus den Blättern bekannt, mit dem infizierte Hautläsionen gebadet werden. 
Der Artikel erklärt, dass der Auszug via Kommunikationsblockade die Zellteilung der Kokken hemmt und die Toxinbildung verhindert, also das grösste MRSA Problem löst, und das ohne Resistenzbildung (bei zweiwöchiger Beobachtung/Anwendung) und nebenwirkungsfrei. 
Weder werden Zellen geschädigt noch die gesunde Hautflora beeinträchtigt, die Gewebeschäden können ohne weitere Massnahmen ausheilen.

Neben alten und immungeschwächten Patienten, dem Pflegepersonal etc. fällt mir Impetigo als mögliches Einsatzgebiet ein, die ansteckende Borkenflechte, von der es diese Form mit runden Blasen gibt, die oft Säuglinge und Kleinkinder quält, deren Darmflora nicht gesund ist (und die HPs nicht behandeln dürfen).

Kommentare:

AstroVid hat gesagt…

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Ein gutes & gesundes 2018
möchte Dir wünschen.

Herzliche Sternengrüße

kvinna hat gesagt…

Diese https://www.baumkunde.de/Castanea_sativa/ ist bei mir gar nicht selten, wächst in Gärten und auch im Wald. Im nächsten Frühsommer schick'ich Dir bei Bedarf gerne gratis welche. Am Rhein entlang ist es so warm, hier leben sogar seit Jahren Papageien wild. http://m.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/aerger-ueber-halsbandsittiche-an-der-koe-aid-1.3778167

sam hat gesagt…

Ja, das 'von hier' ist regional gesehen, man ist viel schneller über den Brenner gefahren als an den Niederrhein.

Feine Sache, dass man bei Euch Maroni sammeln kann!

kvinna hat gesagt…

Ja, mehr als dreimal so schnell. Und was die Maronen anbelangt - das empfinde ich echt als Luxus.

Anonym hat gesagt…

Auch in der Südsteiermark wachsen Kastanienbäume. Die Früchte gibt es dann zur Weinlese gebraten. Sie werden hier: "Kesten" genannt.

sam hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Anonym hat gesagt…

Das ist mir schon klar, Sam, gemeint war, daß man die Blätter wohl auch anderswo sammeln kann, als in Italien.

sam hat gesagt…

Es geht nicht ums Vorkommen der Maronibäume, wenn jemand mit der Schleppscheisse oder einen anderen Krankenhauskeim zu kämpfen hat, immerhin wird in Kliniken und Heimen reihenweise GESTORBEN an bakt. Lungenentzündungen Escherichia coli [2] Klebsiella pneumonia [2] Staphylococcus aureus [2] Streptococcus pneumoniae [2] Proteus mirabilis [2] Pseudomonas aeruginosa [2] Wirksamkeit der Kastanienblätter bei o.g. Keimen, zitiert aus Anja Flicks hervorragender Seite, die ist im Text verlinkt (- und seit langem schon links in der Seitenleiste) zu

sam hat gesagt…

Sorry für den hausgemachten edit- Verhau in den Kommentaren, eine nachträgliche Bearbeitung ist nicht möglich, wie ich eben erfahren habe.

Ich wollte auf das Heilpflanzenlexikon von Anja Flick verweisen, das ist natürlich in der Seitenleiste LINKS (und nicht rechts) zu finden.

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