Samstag, 26. Mai 2018

Blütenwasser vom Jakobs- Greiskraut


das uninteressant macht für Stechmücken.

Die Pflanze steht hier aktuell kurz vor der Blüte (und vor der Ausrottung...)

Hier nochmal die Zubereitung: Ein aufgeblühtes Jakobs- Greiskraut (giftig) bei sonnigem Wetter heimsuchen, von seinen Bewohnern befreien und den ungepflückten Blütenstand in ein weithalsiges, ungefärbtes Glasgefäss senken, das mit frischem Wasser gefüllt ist. 
Ich nehme dazu ein Wein- Dekantiergefäss.

Das Arrangement mindestens ein, zwei Stunden in Ruhe lassen, dann die Blüte wieder herausziehen. Das Wasser stehen lassen bis zur Klärung, dann grosszügig über dem Bodensatz abgiessen und mitnehmen. Es wird mit einem Schuss Schnaps konserviert und dunkel gelagert. 
Für den Einsatz wird ein kleines, dunkles Tropffläschchen befüllt und bei Bedarf kurz und kräftig verschüttelt, dann wenige Tröpfchen davon auf die Zunge genommen.

Wer lieber in die Apotheke geht oder habituelles Opfer ist:


Das homöopathische Standardmittel für derart Mückengeplagte ist Staphisagria.

Es hilft denen, die in einer Gruppe zuerst, manchmal als einzige angeflogen werden und unter den Stichen besonders leiden, auch eine starke Hautreaktion und -jucken entwickeln. 
Sie haben tatsächlich oft das sprichwörtliche 'süsse Blut', wie der Volksmund weiss, also eine Tendenz zu erhöhtem Blutzucker.