Sonntag, 15. Juli 2018

Zaunwinden- Medizin


Ich habe nun Rückmeldungen: Die Zaunwinde kommt nicht mehr zum Blühen und breitet sich auch nicht weiter aus.
Hier nochmal das Rezept:

Das Mittel besteht aus Calystegia sepium C6 und Vivianit D200 und/oder Ferrum phos. D200.

Vivianit gibts im Mineralienhandel, die Potenz kann man selbst herstellen oder machen lassen, von einer Apotheke oder radionisch (viele Heilpraktiker haben ein entsprechendes Gerät).

Zur Herstellung der CalystegiaUrtinktur (aus der die C6 hergestellt wird) zerkleinert man eine Winde inklusive Wurzelanteil mit einer Keramik- Klinge und zieht sie mindestens 24 h in hochprozentigem Alkohol aus (>40%). 
Der Pflanzenansatz verströmt reichlich Ethylen, d.h. es riecht räumeweit nach faulen Äpfeln, wenn man nicht draussen arbeitet.

1 Tropfen der Lösung C6 werden mit ca. 10 Globuli Fe. phos/Vivianit. in rund 10l Wasser aufgelöst und kräftig verrührt mit einem Holzstecken.
Es wird täglich eine kleine Menge davon mit dem Giesswasser ausgebracht. Dazu das Wasser im Eimer kurz frisch aufwirbeln und ein Schwapps davon in die Giesskanne. Das Wasser kann abgedeckt stehenbleiben, bis der Eimer leer ist.
Es kommt nicht auf die genauen Mengen an, nur auf das ungefähre Verhältnis.

Die Winde explodiert anfänglich im Wachstum (also nicht erschrecken, das ist die Wirkrichtung), erschöpft sich aber eben darin, laugt aus ohne zu fruchten und stirbt ab.

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Dann bekam ich noch einen weiteren Tip für Bastler: Die Pflanze vom Stängel wickeln und andersherum wieder aufwickeln soll dazu führen, dass sie abstirbt.

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Wie viele Würger (Mondpflanzen) umschlingt die Winde ihre Stützen i.d.R. gegensonnenläufig (linksrum).

In Zeitraffer- Aufnahmen ist zu sehen, wie der Spross sich ab einer bestimmten Höhe seitwärts neigt und eine Art Suchbewegung durchführt, um sich selbst kreisend, während er weiterwächst.

Berührt das findige Köpfchen einen aufrechten Stängel, wird dieser auserkoren, oder auch: zu seiner künftigen Funktion verdammt;
jedenfalls umgehend zum Objekt der Stütze ihres Wachstums in die Höhe bzw. lichtwärts gemacht, wobei die Winde nicht nur vom vorbereiteten Boden um dessen Wurzelmilieu herum profitiert, sondern ihn nach und nach verschattet mit den eigenen Blättern und Sprossen.

Man schaue sich dieses Bild gut an :)