Montag, 28. September 2020

Freizittern

auf die Schnelle, zwischendrin, geht übrigens ganz einfach:

Breitbeinig hinstellen, Knie leicht gebeugt, Arme locker. Den Oberkörper langsam nach hinten neigen, während die Kniee nach vorne und das Becken nach oben sich bewegen. Den Kopf dabei locker nach hinten hängen lassen, die Kinnlade öffnet sich von selbst. Es entsteht ein etwas eckiger Bogen. 

Schultern, Arme, Hände, alle Finger hängen so entspannt runter wie möglich, wobei man den Schultergürtel während der Übung meist nochmal extra 'erinnern' muss, entspannt zu bleiben.
Nun kann man via Hebung des Beckens selbst steuern, wie stark der Rumpf zittert, bzw. für Fortgeschrittene: durchgebeutelt wird. Weiteratmen nicht vergessen :)

Diese Übung wirkt u.a. auf den stark angelegten Iliopsoas- Muskel*, der Rumpf und Beine verbindet und lädt ein, von dort aus individuell weiteres Potential an Dehnungen und Zitterwellen zu erforschen.

*Die meisten Menschen haben hier (und rund um den Hüftbereich) ihre 'Hauptverkrampfung', die sich von dort nach oben und unten fortsetzt, indem sie statisch kompensiert wird, und dadurch mit der Zeit Beschwerden verursacht, die auf eine lokale Behandlung kaum reagieren (Schulter- und Nackenschmerzen, chronische Neuralgien, Sehnenbeschwerden, Augenprobleme, Tinnitus...).