Samstag, 29. Mai 2021

Basaltgestein vom Osthang des Taubenbergs – Rätsel gelöst!


Zu den untenstehenden Fotos noch, die von einem Brocken von dort stammen. Ich habe noch etliches anderes Gestein gefunden, das ich für Basalt halte, und zwar im Lehm des Bachrandes und in den Kiesbänken.

Haben mich die Serpentinfunde noch gewundert, nach den Basalten wars mir plötzlich klar.

Sowohl das eine wie das andere Gestein (die in quantitativ ineinander übergehen können von reinem Serpentinit bis zu 'leerem', Basalt) kann eigentlich nur auf Rädern dort hingekommen sein, da es den vulkanischen Untergrund, in dem sie entstehen, ja weit und breit nicht gibt. 

Da es teils sehr grosse Brocken sind (10x7x8cm gross z.B.) wurden sie, m.M.n. am wahrscheinlichsten, bei der Aufschüttung der Bahntrasse nach Miesbach (Inbetriebnahme 1861) als Schotter im Untergrund des Gleisbetts verwendet, oder beim Strassenbau, oder sie sind beim Rückbau von Unterthalham ab 1930 als Bauschuttreste liegengeblieben (der 'reine' Serpentin). 

Alles davon ist lang genug her, um im fliessenden Bachwasser ursprünglich scharfkantige Schotterstücke rund zu kugeln und aus einstiger Fassadenzier Bachkiesel zu schleifen, die ihre Finder ins Grübeln bringen.


Magma schon auch!

Dies nur der Vollständigkeit halber, wobei ich grad dabei bin, den 'leeren' Basalt zunehmend interessant zu finden und die -recht vielfältigen- Mischlinge erst recht.