Donnerstag, 9. April 2015

Ich habe keinen Tschamba- Fii Ersatz abzugeben

Auch keine Proben, es ist längst alles weg.


Auch den heurigen Ansatz bereite ich nur für mein Umfeld und mich, die Menge ist dafür schon knapp genug.

Weil mich derzeit gehäuft Nachfragen erreichen: Ihr könnt der Rezeptur vertrauen, es wurde auch von empfindlicher, sogar dünner und wunder Haut gut vertragen.
Und bittschön:
Ich habe nicht mit der Briefwaage gearbeitet und halte es auch nicht für nötig!

Nachtrag zum Bezug der Inhaltstoffe:


Die beiden Pflanzen wachsen wild 

in GANZ Deutschland, Österreich, in der Schweiz...

Mädesüss in feuchten Gräben+ sumpfigem Gelände, die wilde Malve oder die Moschusmalve gern in Brachen, am Bahndamm, aufgelassenen Steinbrüchen, Kiesgruben..., wird aber auch in Gärten angepflanzt

oder sind im Gartencenter zu kriegen, beim Gärtner zu bestellen oder übers Netz.

Als Trockenkraut/Droge ist beides im Kräuterhandel erhältlich, dann übernacht in kaltem Wasser einweichen, samt Einweichflüssigkeit ansetzen.

(Ein Versuch über die jeweils genaue Menge der Trockendrogen bzw. den Wasserzusatz läuft – ein Chemiker, der das Rezept herstellt, will die Mengen freundlicherweise dokumentieren und zur Verfügung stellen (Stand 2. Juli 2015).

Hauswurz gibts für kleines Geld beim Gärtner oder auf Mäuerchen und Flachdächern, notfalls tuts auch ein Schnitz von einem Blatt Aloe vera (geschält) oder ein Schuss fertiges Gel davon (Apotheke, Bioladen, Reformhaus)

Auch der Rest ist übers Netz zu beziehen:
Katechu und Kamillenblüten z.B. recht günstig hier: 
http://www.wolle-und-garne.de/naturfaerben/faerbepflanzen/catechu.htm

wenn Cassia auriculata nicht zu kriegen ist, geht C. obovata zur Not wohl auch (laut Rückmeldung), z.B. hier:
http://www.brennessel-muenchen.de/haarfarben/pflanzenpulver/hennapulver-neutral-100-g.html

Cassia auriculata jetzt auch hier (Stand 2. Juli 2015)
http://www.ebay.de/itm/100g-Henna-Pulver-neutral-NATURLICHE-HAARPFLEGE-/180869284626

Viel Erfolg und gutes Gelingen!

Im Grunde kann nix schiefgehn, kein Inhaltstoff ist giftig und es haben inzwischen schon viele 'Unerfahrene' das Mittel gebraut und, soweit ichs erfahren habe, sind alle glücklich damit, auch die, die mit Trockenkräutern und Cassia- Extrakt (zur pflanzlichen Ledergerbung) gearbeitet haben.

Nachtrag II:


Nachdem der Link nun leider auf Facebook und in andere Laberbörsen geraten ist, nervt der Moloch mit stereotypen Anfragen – und dem Selbstverständnis, alles sei käuflich, inklusive meine Zeit und mein Aufwand. Irrtum.
Kein Verkauf!! Unter keinen Umständen und zu keinem Preis.

Wer keine Zeit oder Möglichkeit hat sich das Mittel zu machen, kann Apotheker oder Drogisten darob bemühen (die ham des glernt).

Ausserdem dauert es sicher nicht mehr lang, da kopiert einer die Rezeptur und macht ein Geschäft draus, also nur Geduld.

Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Danke für die Links von Katechu. Hab mir schon nen Ast gesucht, habe heute angesetzt, bin mal gespannt obs was wird =D.
Und ein großes Danke für deine Mühe das ganze Rezept so öffentlich weiter zu geben. Bin voll begeistert =D
Liebe Grüße
Martina

Unknown hat gesagt…

Auch von mir herzlichen Dank für das Rezept. Nachdem ich mir 2015 fünf Liter mit frischem Mädesüß angemischt habe und mit dem Ergebnis voll zufrieden war, habe ich mich in diesem Jahr übel verbrannt. Kann es sein, dass die Rezeptur bei Lagerung an Wirkung verliert oder bilde ich mir das ein und habe in der Sonne einfach übertrieben?
Beste Grüße

sam hat gesagt…

Hallo Bill,

natürlich weiss ich nicht, wie lange Sie unter welcher Sonne waren, aber nach einem Jahr Lagerung ist zumindest meine eigene Zubereitung noch wirksam.

Ich würde einen richtig starken Malvenabsud (Tee) nachlegen, und, wenn das nicht reicht, dann mit frisch angesetztem Mädesüss als alkoholischer Auszug (am besten aus einer sumpfigen Ecke, die sind am wirkstoffreichsten) "nachwürzen".

Ohne Gewähr! Weil ich die beiden Bestandteile für die instabileren der Rezeptur halte, speziell den Malvenfarbstoff, ist es sicher einen Versuch wert. Und wenns nix wird - die Pflanzen für einen kompletten sind ja derzeit noch gut zu ernten.

Guten Erfolg wünsch ich Ihnen!

sam hat gesagt…

Ähm: kompletten ANSATZ

ankili hat gesagt…

Eine Frage: Kann ich jetzt schon einmal das gerade blühende Mädesüss ernten und mit Kornbrand bedecken und das ggf. auch etwas länger als 12 Tage ausziehen, weil ich die restlichen Zutaten noch besorgen muss, das Mädesüß aber gerade jetzt schon erntereif ist? Danke für eine Antwort.

sam hat gesagt…

Ja, das dürfte kein Problem sein. Einfach den Ansatz nach der Auszugszeit kühl und dunkel stellen, bis der Rest parat ist.

ankili hat gesagt…

Dankeschön. Jetzt habe ich noch eine Frage. Blutwurz habe ich jede Menge im Garten entdeckt (nachdem ich nachgeschaut habe, wie sie aussieht). Kann ich die frischen Wurzeln auch verwenden oder müssen es in jedem Fall getrocknete sein?

sam hat gesagt…

Ja, theoretisch geht auch der Auszug aus den frischen Wurzeln. Das ist aber ein ganz schönes Gebastel, die Wurzeln sind meist ziemlich klein und man braucht ca. die 2,5 bis 3fache Menge davon im Vergleich zur Trockendroge, also 250- 300g.
Das Wasser in der Rezeptur wird dann durch Schnaps ersetzt, d.h. die geputzten und kleingeschnitten Wurzeln werden mit 1,4 l Kornbrand ausgezogen.

Ich würde trotzdem schwer zur getrockneten Wurzel raten, da jetzt nicht die rechte Sammelzeit ist. Erst wenn die Pflanze nach der Blüte wieder eingezogen hat (später Herbst) hat sie ihren vollen Wirkstoffgehalt und auch mehr Masse.

Wolfgang hat gesagt…

Hallo, und erstmal ein großes Dankeschön für die Rezeptur.
Ich habe mir die getrockneten Blutwurzwurzeln,Mädesüssblüten und die wilden Malvenblüten beim Kräuterhaus Lindig in München bestellt und mich erst danach auf die Suche in der Natur gemacht. Und was soll ich sagen ... Mädesüss und wilde Malve in Hülle und Fülle.Die Blutwurzwurzeln und die frischen Mädesüssblüten habe ich schon mit dem 32%tigen angesetzt.
Ich hätte da aber noch 2 Fragen:

Muss man die Mädesüssblüten nach 10-12 Tagen dann irgendwie ausdrücken/pressen? Weil viel Flüssigkeit sieht man da irgendwie nicht mehr.

Sollte man aus den frischen Malvenblüten besser einen Kaltauszug bereiten oder doch mit den anderen Zutaten kurz im Kochtopf aufkochen lassen

Wolfgang hat gesagt…

Hallo, und erstmal ein großes Dankeschön für die Rezeptur.
Ich habe mir die getrockneten Blutwurzwurzeln,Mädesüssblüten und die wilden Malvenblüten beim Kräuterhaus Lindig in München bestellt und mich erst danach auf die Suche in der Natur gemacht. Und was soll ich sagen ... Mädesüss und wilde Malve in Hülle und Fülle.Die Blutwurzwurzeln und die frischen Mädesüssblüten habe ich schon mit dem 32%tigen angesetzt.
Ich hätte da aber noch 2 Fragen:

Muss man die Mädesüssblüten nach 10-12 Tagen dann irgendwie ausdrücken/pressen? Weil viel Flüssigkeit sieht man da irgendwie nicht mehr.

Sollte man aus den frischen Malvenblüten besser einen Kaltauszug bereiten oder doch mit den anderen Zutaten kurz im Kochtopf aufkochen lassen

Wolfgang hat gesagt…

Hallo, und erstmal ein großes Dankeschön für die Rezeptur. Ich habe mir die getrockneten Blutwurzwurzeln,Mädesüssblüten und die wilden Malvenblüten beim Kräuterhaus Lindig in München bestellt und mich erst danach auf die Suche in der Natur gemacht. Und was soll ich sagen ... Mädesüss und wilde Malve in Hülle und Fülle.Die Blutwurzwurzeln und die frischen Mädesüssblüten habe ich schon mit dem 32%tigen angesetzt.
Ich hätte da aber noch 2 Fragen:

Muss man die Mädesüssblüten nach 10-12 Tagen dann irgendwie ausdrücken/pressen? Weil viel Flüssigkeit sieht man da irgendwie nicht mehr.

Sollte man aus den frischen Malvenblüten besser einen Kaltauszug bereiten oder doch mit den anderen Zutaten kurz im Kochtopf aufkochen lassen

sam hat gesagt…

Hallo Wolfgang,

Die frischen Malvenblüten kommen direkt in den Topf zum auskochen + ziehen lassen.

Und die Mädesüssblüten müssen beim Auszug natürlich immer komplett mit Schnaps bedeckt sein! Darauf sollte man ein Auge haben und ggf. nachgiessen, sonst werden sie faulig. Im Zweifelsfall den Ansatz lieber verwerfen und einen neuen machen.

Wolfgang hat gesagt…

Hallo,
mein Tschamba-Fii Ersatz ist ja inzwischen fertig und ich konnte ihn gestern zum ersten mal ausprobieren. Da mir der Test mit dem Hinterteil so gut gefallen hat musste ich das unbedingt nachmachen. Dazu habe ich die obere Hälfte meiner Po-Backen ca 1.5 Stunden der Sonne ausgesetzt. Doch irgendwie hat meine Mischung nicht wirklich funktioniert und ich sehe nun von hinten aus wie ein Pavian. Was ist da schiefgelaufen? Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich doch die getrockneten Malvenblüten verwendet habe.

sam hat gesagt…

Hallo Wolfgang,

Ja, das ist natürlich schwer zu beurteilen!
Am Hintern kanns ja nicht gelegen haben.. und dass der Lindig überlagerte Ware verkauft ist auch auszuschliessen.
Haben Sie den Mädesüssblütenauszug aber schon nochmal frisch angesetzt? Da der erste ja länger Luftkontakt hatte und sehr vermutlich schlecht geworden ist.

Wolfgang hat gesagt…

Hallo sam,
das mit dem Mädesüssblütenauszug war jetzt nicht so dramatisch, da war schon genug Flüssigkeit im Glas. Nur sind halt die Blüten irgendwie bis an die Oberfläche geschwommen. Ich hatte halt erwartet das sich die Blüten vollsaugen und dann allesamt auf den Grund des Glases sinken und man dann oben nur Flüssigkeit hat. Ich habe ja dann auch noch zwei mal mit dem 32%igen aufgefüllt. Ich denke das hat dann schon gepasst und es hat auch nicht irgendwie vergammelt gerochen.Ich habe mir jetzt mal eine neue Mischung gemacht und anstatt Wasser einen Auszug von meinen gesammelten und getrockneten Malvenblüten zum verdünnen genommen. Außerdem habe ich mir überlegt einfach das Mischungsverhältnis auf 2 Teile Konzentrat und 1 Teil Wasser bzw Malvenblütenauszug zu erhöhen.Was halten Sie denn von der Idee?
2 Fragen hätte ich da auch noch:
Wie lange soll der Sonnenschutz den eigentlich anhalten? Vlt. waren ja nur die 1.5 Std. zu lange und ich hätte nochmal etwas Tschamba Fii Ersatz auftragen sollen.

Kann man sich damit z.B. schon ein paar Tage vor dem Urlaub täglich einreiben und dadurch schon einen besseren Schutz aufbauen?

sam hat gesagt…

Hallo Wolfgang,

Malvenblütenauszug nachlegen ist auf alle Fälle eine gute Idee!
Und natürlich kann man mit dem Mischungsverhältnis spielen.
Es geht drum 1) nicht zuviel Alkohol auf die Haut zu bringen, da das kontraproduktiv, v.a. austrocknend ist. Männerhaut hält da evtl ein bisschen mehr aus, ich trag es lieber öfter auf.

Und 2) muss man den Urstoff mit soviel Alkohol bereiten damit er sich hält, damit man ihn aufbewahren kann, da gibts keinen Kompromiss.

Ja, ich fange am Anfang des Sommers auch schon vor dem Sonnenbad an, mich einzureiben, nur 1 oder 2 Tage, wie ich es mit dem Original auch gemacht habe. Es "gerbt" die Haut etwas vor, bereitet eine physikalische "Schwiele".

Und NATÜRLICH würde ich mich bei 1,5 Std in der Sonne öfter einreiben bei noch unbesonnter Haut, es ist ja so wenig ein Sunblocker wie das Original.

Ist man dann noch blond/blauäugig/hellhäutig, gibts auch mit einem LSF 50+ leicht einen Sonnenbrand, wenn man sich mit 1x einreiben derart grillt..
Im Zweifelsfall gilt: Lieber zu oft auftragen als zu selten, grad am Anfang der Saison.




Wolfgang hat gesagt…

Hallo sam,
ich habe gestern mit den getrockneten Mädesüssblüten vom Kräuterhaus Lindig und einem 38%igen einen neuen Ansatz gemacht.
Beim nochmaliegen durchlesen der Anleitung ist mir aufgefallen, dass ich bei meinem ersten Versuch den Ansatz nicht nur fein abgeseiht habe, sondern ihn anschließend noch durch ein Leinentuch "gefiltert" habe. Sind dadurch eventuell wichtige Bestandteile verloren gegangen? Ich möchte ja bei meinem neuen Ansatz nicht nochmal den gleichen Fehler machen, wenn's denn einer war.
Außerdem möchte ich dann noch dem fertigen Tschamba Fii Ersatz etwas von dem neuen Mädesüssblütenansatz beimischen. Wieviel ml könnte ich da nehmem? Meine Tschamba Fii Mischung bestand aus etwa 1150ml Blutwurzwurzelansatz, 1000ml Mädesüssblütenansatz und 1000ml Flüssigkeit von den restlichen Zutaten aus dem Kochtopf.

sam hat gesagt…

Hallo Wolfgang,

Nein, das war kein Fehler. Ich filtere auch durch ein Tuch.
Zur Mädesüsszugabe: Dazu kann ich nichts sagen, ich weiss ja nicht mal den Grund, warum Sie es noch beimischen wollen.

Der Mädesüssextrakt ist hauptsächlich ein Schleuser, um die anderen Wirkstoffe möglichst tief in die Epidermis zu bringen. Vielleicht reicht Ihnen diese Info?

Wolfgang hat gesagt…

Mädesüss möchte ich eigentlich noch zugeben, weil erstens ich kein Spannungsgefühl auf der Haut verspühre und zweitens es auch nicht diese feinen Hautschuppen gibt wenn man mit der Hand drüberstreicht. Außerdem wollte ich noch die Trockenware verarbeiten,denn den restlichen Ansatz kann ich doch bestimmt noch nächstes Jahr verwenden.

sam hat gesagt…

Ah ok.

Auch beim Original war das Spannungsgefühl subjektiv, nicht jeder hatte es. Ich vermute, es kommt von den Gerbstoffen, wenn sie in die Epidermis 'sickern'.

Ja, je mehr ASS, umso eher fliegen die Schüppchen, es löst die obersten Zellreste. Dazu kann ich aber auch nur sagen: Am besten hintasten an das Mischungsverhältnis in einem Probefläschen. Es darf kein Peelingeffekt entstehen, die obersten Zellschichten haben ja auch eine Schutzfunktion.

Anonym hat gesagt…

Hi Sam,

ich muß mich mal melden. Ich bin begeistert von dem Mittel. Verwende es seit 2015 von meiner erstangesetzten halben Menge (fertige Menge 4 Liter). Bin ein empfindlicher Sonnentyp und brauche immer Schatten bzw. Sonnenschirm.
Es ist trotzdem jedem anzuraten, bei Verwendung dieses Eigenhergestellten Mittels, sich nicht voll der sonnenstrahlung über längere Zeit auszusetzen. Wie bei jedem anderen normalen Sonnenschutzmittel auch, hatte ich trotz hohem Sonnenschutzfaktor trotzdem einen Sonnenbrand bekommen. Man muß sich früh genug vor dem Sonnenbaden damit einreiben und gut einziehen lassen. Achtung halt bei Kleidung angesagt, wegen Flecken, die bisher beim Waschen wieder rausgegangen sind. Ich bin auf jeden Fall begeistert. Zieht schnell ein, fettet nicht, kühlt, erfrischt, gut nach dem Sonnenbaden, heilt einen evtl. Trotzdem geholten Sonnenbrand gut ab. Die aufwendige Herstellung und Beschaffung der Zutaten lohnt sich auf jeden Fall.

Vielen Dank für das Rezept

Nenne das Mittelchen eigens Katechu auf meiner Flasche

Anonym hat gesagt…

Achsoooo, PS. Zu meinem vorhergehenden Text. Fahren regelmäßig nach La Gomera in Urlaub und konnte es somit super testen.

Anonym hat gesagt…

Hallo und einen schönen sonnigen Tag. Haben Sie vielleicht Erfahrung mit Ihrem Mittel und Cortisonbehandlung? Ich nehme 20mg/Tag und bin jetzt sonnenempfindlich wie ein Engländer. Ich bräune im Schatten und habe nach 10 Minuten Eiscremewarteschlange einen einseitigen Sonnenbrand. Mit einer Antwort übernehmen Sie keinerlei Verantwortung. Vielen Dank für das Rezept, die Idee und die Mühe.
Liebe Grüße von Wolfgang.

Unknown hat gesagt…

Hallo,
auch wenn schon etwas länger kein Kommentar mehr geschrieben wurde. Danke für das Einstellen des Rezepts. Habe mich letztes Jahr an die Herstellung getraut, nachdem ich stundenlang Mädesüss gesammelt habe. Dazu hätte ich eine Frage, beim frischen Mädesüss, nur die Blütenköpfe? Habe sie in länger Kleinarbeit immer vorsichtig von den kleinen Stängeln entfernt. Also die kleinen die vom Hauptstängel oben abgehen.
Der Erfolg war trotz allem da, die Rezeptur wurde in Kroatien, Thailand und auf Mallorca getestet. Auch die Mücken haben sich gegen das Stechen entschieden.
Nochmal vielen Dank für das Rezept.

Unknown hat gesagt…

Hallo,
auch wenn schon etwas länger kein Kommentar mehr geschrieben wurde. Danke für das Einstellen des Rezepts. Habe mich letztes Jahr an die Herstellung getraut, nachdem ich stundenlang Mädesüss gesammelt habe. Dazu hätte ich eine Frage, beim frischen Mädesüss, nur die Blütenköpfe? Habe sie in länger Kleinarbeit immer vorsichtig von den kleinen Stängeln entfernt. Also die kleinen die vom Hauptstängel oben abgehen.
Der Erfolg war trotz allem da, die Rezeptur wurde in Kroatien, Thailand und auf Mallorca getestet. Auch die Mücken haben sich gegen das Stechen entschieden.
Nochmal vielen Dank für das Rezept.

Anke hat gesagt…

Vielen Dank für die vielen Tipps auf diesen Seiten! Zu Wolfgangs Selberversuch möchte ich noch sagen, dass auch Tschamba Fii ja keine Sonnenschutzlotion in dem Sinne war, sondern ein paar Tage (oder auch ein paar mehr Tage) vorher schon täglich aufgetragen werden sollte, um die Haut vorzubereiten.

Bei mir und den Kindern hat Tschamba Fii auch immer Wunder gewirkt bei Kontaktallergien und Verbrennungen aller Art (sprich auch zur Behandlung von Sonnenbränden). Das gab sofortige Linderung!

Antje hat gesagt…

Hallo,
gibt es schon Ergebnisse vom Chemiker bezgl. der genauen Menge der Trockendrogen?
Viele Grüße
Antje

Anonym hat gesagt…

Danke für das tolle Rezept. Sehr toll, dass es hier zur Verfügung gestellt wird. Ich habe es noch nicht eingesetzt, werde es aber auf jeden Fall dieses Jahr anwenden. Muss man den fertigen Sud eigentlich zwingend mit Wasser verdünnen oder könnte man ihn auch gleich direkt auftragen? Wenn keine Antwort kommt, macht nichts, ich probiers einfach aus. LG Nita

Anonym hat gesagt…

Hallo Sam,
sehr interessant!! Vielen Dank für das Rezept!
Nun habe ich gelesen, dass beim Original ein Hauotbestandteil Allantoin ist, sollte man das nicht auch noch mit reinmischen?
Vielen Dank für eine Antwort!
Herzliche Grüße
Marion

ulli hat gesagt…

Hi Sam,
schön, dass Du Dir ein Ersatz Rezept ausgedacht hast — noch schöner, dass Du es mit Anderen teilst. Echt open source, wie Linux.
Ich brauche Tschamba–Fii nur selten, obwohl blond+blauäugig (naja, blau stimmt noch aber das Blond ist derweil schneeweiß, mit 77).
Seit ich einigermaßen erwachsen bin, spüre ich ziemlich genau den Zustand meiner Haut beim Sonnen und gehe also in den Schatten wenn Bauch oder Rücken jeweils „genug“ haben. Aber wenn – so selten wie das vorkommt – ich einschlafe, dann isser da, der Sonnenbrand.
Das ist auch genau meine Anwendung von dieser wunderbaren →after sun← Lotion. Den Tip gab mir vor vielen Jahren meine liebe Schwester.
Ich bin gespannt, wie mir Dein „Gebräu“ gelingt — und wie es wirkt, das kann aber eine Weile dauern bis ich mich dazu wieder melde.
Nochmals ganz lieben Dank
Ulli
p.s. noch ein kleiner Tip für Sonnenbäder
→ bauchseits → fürs Gesicht ist es besser, mit den Füßen Richtung Sonne zu liegen. Dann fällt die Strahlung in einem flacheren Winkel auf den Nasenrücken und lässt den „un–gebrannt“.

sam hat gesagt…

Ich habe Eure Fragen – hoffentlich alle – entdeckt beim Aufräumen, inmitten ungezählter Spamkommis.

Bitte bei Fragen mich künftig direkt anmailen, Kommentare auf ältere Posts stellt mir Blogger nicht mehr durch.

– Danke Ulli für den Sonnenpositionsratschlag!

– Allantoin würde ich nicht zugeben, es könnte die Gerbstoffwirkung abschwächen. Hauswurz dürfte reichen, aber natürlich sind Versuche nicht schlecht.

– Mit ASS zugeben habe ich keine Erfahrung. Prinzipiell wärs einen Versuch wert!

– Mit dem Verdünnungsgrad kann man selbstverständlich spielen. Aber der hohe Alkoholgehalt bei purer Anwendung wirkt austrocknend. Mit Jojobaöl o.ä. kann man nachpflegen.

– Es ist nicht nötig, die kleinen Blüten vom Stil zu zupfen!

– MalvenBLÄTTER funktionieren nicht.

– Die vom Chemiker erstellen Mischungsverhältnisse stehen im Update:
https://cantharis.blogspot.com/2015/08/tschamba-fii-alternative-vereinfachte.html

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