Sonntag, 3. April 2022

Awakening the chakras


Profunde Videoserie dazu (bald vollständig)

Im Kern widmet sich der Kanal dem Erlernen und Verfeinern von Astralreisen. 
Die Chakra Videos sind jedoch inhaltlich und in ihrer liebevollen Gestaltung genauso eine Freude für 3D Verhaftete!

Montag, 28. März 2022

Augenlicht klären


So hab ich diese Übung genannt, da sie speziell auf die Linse (das 'Fenster' des Auges, der Lichteinlass) und ihr unmittelbares Milieu wirkt (Kammer und -wasser, Muskel), aber grundsätzlich für einen helleren Blick sorgt.

Sie hat nichts zu tun mit der Gymnastik, die auf die Muskulatur des gesamten Augapfels wirkt, wie die sog. russische Augenübung, die ebenfalls den Visus in Schwung hält. Man sollte die beiden mMn aber nicht kombinieren um eine Überanstrengung zu vermeiden.

Die Lichtreinigung wirkt auf das Fokussionsvermögen aka die Beweglichkeit der Linse, die mit den Jahren abnimmt. 
Auch, weil ab Kindheit zunehmend Standardeinstellungen abgerufen werden: Nah, Bildschirm, irgendwas mittel, fern, unsichtbar.
 
Einmal erwachsen kennt man die Welt eh so gut, dass die paar Ebenen reichen. Zwischenwelten/-räume werden nicht mehr gesehen, sondern vom Bewusstsein ergänzt aus dem Fundus vorhandener Information via Mustererkennung. 

Denn: die default Einstellung des Gehirns ist Energiesparmodus, sagt die Wissenschaft. Die Datenverarbeitung ist davon genauso betroffen wie die Sinne, die diese Daten liefern. Wenn der Umfang des Potentials eines Sinnesorgans nicht (mehr) abgerufen wird reduziert es sich, anfangs unmerklich.

Ungenutztes Fokuspotential trübt den Blick, sag ich. Je umfänglicher und geschmeidiger die Linse bewegt wird, umso mehr Energie fliesst, umso belebter, klarer, licht(durchlässig)er bleibt oder wird dies Einfallstor.

Kinder, Maler, (Natur)forscher, Künstler... haben andere und leicht fliessende Foci m.E. deshalb, weil sie die für ihren Blick in die Welt auch ständig nutzen. 
Beim ökonomischen Gehirnbenutzer ist das Spektrum genauso da, nur eingeschlafen.

So gehts:

Geübt wird im Dunklen. Dazu brauchts eine kleine Kerze (Teelicht) und eine ungemusterte Glasschüssel oder ein glattes grosses Glas mit (Salz)wasser auf hellem Untergrund. 
Salzwasser bricht das Licht anders und hat m. E. eine stärker lösende, reinigende Wirkung
Ich nehme Totes-Meer Salz, die Schüssel ist eine kleine 08/15 Salatschüssel aus dem Supermarkt.


Dann setzt oder stellt man sich mit etwa 1 bis 2 Meter Abstand in Augenhöhe vor die Schüssel, der Blick geht durchs Glas mitten ins Wasser, man schaut also unterhalb des Wasserspiegels ins Licht. 

Mit dem Abstand muss man sich spielen, der ist nicht so wichtig wie der Effekt, dass nämlich der Wasser- Lichtschein auf die Augen fällt.



Salzwasser

Entspannt durch das Glas ins Wasser sehen, es sollte unbewegt sein, die Kerze möglichst wenig flackern. Geatmet wird ruhig und langsam durch die Nase, die Zungenwurzel wird bewusst entspannt, ebenso die Schultern. 

Beim Einatmen unfokussiert das leuchtende Wasser 'trinken' mit den Augen = ganz reinfliessen lassen in der Vorstellung.
(wer nicht weiss, wie unfokussierter Blick geht: sich grad mal die Luft im Raum in 2m Entfernung genauer ansehen :) 

Einen Herzschlag kurz den Atem halten, dann beim Ausatmen den Blick ganz scharf stellen auf den gebündelten Lichtschein im Wasser. Wer das (anfangs) nicht schafft, nimmt die Glaswand.

Und wieder von vorne: Fokus komplett entgleisen lassen beim Einatmen und Lichttrinken, einen Herzschlag lang Atem und Entgleisung halten, beim Ausatmen ganz scharf stellen usw.

Das Wichtigste ist, bei all dem entspannt zu bleiben (Zungenwurzel evtl. zwischendrin erinnern, Schultern bei jedem Ausatem tiefer hängen lassen) und ruhig fliessend den Atem schaukeln, nicht extra tief.
Nach dem kurzen Einatem- Halten nicht 'knallen' beim Ausatmen (= Kehlkopf bleibt locker) und beim Scharfstellen den Ausatem nicht zu forcieren.

Im Idealfall hört man seinen Atem kaum oder gar nicht, so leicht fliesst er. 


Der Lichtschein (links) fällt in Augenhöhe aufs Gesicht.

Die Übung klingt eher läppisch, ist aber u.U. recht fordernd die ersten Male, je nachdem, wie sehr die Linse Bewegung in Kontrastlicht gewohnt ist.

Das die Augen dabei tränen ist ok und der Wirkung zuträglich, auch übernacht kann die Tränerei weitergehen, vor allem anfangs. Eventueller Krachhunger hinterher ist auch physiologisch, denn das Auge ist eine Filiale des Gehirns, und das wurde gerade in ungewohnter Weise gefordert.

Eine vorübergehende Visusverschlechterung (tags drauf) zeigt an, dass die Übung gegriffen hat. Das Auge muss die ungewohnte Energiezufuhr erstmal verarbeiten.

Zu Häufigkeit und Länge: 

Mei, selber ausprobieren. Bloss kein Ehrgeiz! Ich schlage für den Anfang 5 bis höchstens 10 min. im Abstand von mindestens 3 Tagen vor, und immer abends vorm Schlafengehen. Yogis und andere, wie sag ich -- Energiebewusste? machen ihr Ding draus nach eigenen Grenzen und Ermessen.
Immer ohne Brille üben und ganz damit aufhören, wenn man merkt, dass man generell besser sieht (schärfer, weiter, Farben strahlender, Nachtsicht besser)

Das übliche cave: Leute mit erhöhtem Augeninnendruck sollten besonders auf die korrekte Ausführung achten und erstmal nicht über 2 min üben. Besonders beobachten, wie es ihnen den Tag darauf geht. Und frisch Linsenoperierte sind hoffentlich klug genug, die Wunde völlig ungestört heilen zu lassen!

Wenn Kopfweh, Unwohlsein..., bei wem auch immer, auftreten während der Übung: aufhören. Auch das sollte selbstverständlich sein.

Die Übung ist via Energiearbeit entstanden, an zwei ü50 Brillenträgern erprobt (je weit- und kurzsichtig) und natürlich an mir selbst (57, bis dato keine Brille nötig) und hat weiters kein Prüf- oder Gütesiegel.

Weiters möchte ich noch an die Weinraute Ruta graveolens erinnern, über die ich bereits gebloggt habe. 

Täglich eine kleine Menge des Krauts (ein paar Quadratmillimeter) frisch gepflückt und gekaut energetisiert die Linsenmuskulatur. Ich bediene mich dieser Qualität seit Jahren bei Bedarf. 



Eine grosse Raute steht seit meinem Umzug im Kübel neben der Haustür, sommers der prallen Hitze und winters dem Frost ausgesetzt, wobei ich nur den Topf und den unteren Bereich der Pflanze mit einigen Lagen Fichtenzweigen ummantelt habe, als es richtig knackig wurde und kein isolierender Schnee mehr drauflag.

Kräuterpfarrer H.J. Weidinger ordnet der Raute als Seelenqualität dem Gleichmut zu (im Klassiker "Kräuter für die Seele" sein Portrait der Pflanze) – davon könnte der ein oder andere ja gut eine Prise gebrauchen derzeit. 

Bevor also das nächste Baumarkt- Margaritenstämmchen mit durch die Kasse geht (wei s hoid so billig herganga is) kann man sich überlegen, sich für den gleichen Ort eine Raute aus der Gärtnerei zuzulegen oder sich eine Pflanze aus einem Steckling zu ziehen.

(Kommentare: Bitte nur themenbezüglich! Danke.)

Samstag, 5. Juni 2021

Frauenschuh

 

Cypripedium pubescens
(im Hintergrund: Weisses Waldvöglein)

In der Homöopathie (Tiefpotenzen) das Mittel für die sog. Nachtlichter

(Klein-) Kinder vor allem, aber auch Pubertierende, die nächtens ihre hellste Zeit haben und den Zustand, den andere als Schlaflosigkeit beklagen, in aller Munterkeit geniessen. 
Sie spielen und werken, sind redselig und in jeder Hinsicht gut drauf.

Der Tölzer Homöopath Dr. Willibald Gawlik (1919 – 2003) hat gerne über diese heimische Pflanze und die Nachtlichter referiert, deren Eltern das Mittel so gut geholfen hat.

Freitag, 4. Juni 2021

zu Beckenschiefstand u. a. Krampf & Knoten

super Youtube Kanal zur Selbstbehandlung:

Liebscher & Bracht

Mit einigen Übungen, um den Hüftbeuger aus dem Dauerkrampf zu holen. Ich habe im Post Freizittern schon darauf hingewiesen, dass diese Muskelgruppe, wenn verkürzt, für etliche Beschwerden verantwortlich ist, die man ihm auf den ersten Blick nicht zuordnen würde. 

Auf Frauen-, Psycho- und Yogaseiten wird der Iliopsoas auch 'Seelenmuskel' genannt, da er im verkrampften Zustand über den Faszienweg -mindestens- auch aufs Zwerchfell wirkt und von dort aus, via Vagusnerv, dem Organismus ein ständiges Angstgefühl vermittelt.

Das Zittern, mit dem in der Bioenergetik nach Reich/ A. Lowen gearbeitet wird, wie auch in der Traumatherapie mit TRE, geht übers Dehnen hinaus.
 
Die in der Dauerspannung geschluckte, blockierte Energie wird im provozierten Zittern autonom freigesetzt, die Muskelgruppen erwachen auch vegetativ (jenseits der bewussten Steuerung/ Manipulation)) und wagen sich wieder den Bewegungsumfang, für den sie angelegt sind.

Sonntag, 30. Mai 2021

Kalk und Granit, gegensätzlich


Der Geologe und Erdkundelehrer Hans-Ulrich Schmutz beschreibt in seinem interessanten (to whom it may concern, natürlich nur) Buch "Acht geologische Exkursionen durch die Alpen", wie sich das Verhalten seiner geführten Schülergruppen jeweils änderte, je nachdem, welchen Untergrund sie gerade überwanderten an einem Tag. 

Abgesehen davon, dass Kalkgestein rutschiger, zerklüfteter und brüchiger ist und deshalb die Konzentration stärker beansprucht, waren die Kalktage insgesamt anstrengender. Die Stimmung war gereizt und labil, kleinere Zwischenfälle wie ein Insektenstich weiteten sich zum Drama aus und steckten die ganze Gruppe an. 

Die Tage auf Granit dagegen beschreibt er als rund, die Stimmung freudvoll-gespannt und kein Grüppchen störte das andere, wenn es gerade in irgendwas vertieft war.

In einem weiteren Exkurs geht es darum, wie Wasser welches Gestein affiziert.
Anders als man denken würde, ist Granit nicht wasserdicht und verträgt sich gut mit Wasser, weil es sich gegenseitig nicht beeinflusst. 

Granit lässt auch ohne Risse im Fels Wasser entlang der Korngrenzen langsam ein- und durchsickern, wobei nichts oder kaum etwas aus dem Gestein gelöst wird. 
Der Boden über Granit bleibt deshalb auch länger feucht als auf Kalkstein, in dem Wasser ganz schnell verschwindet. 
Unter Granitfels wird es einfach nur feucht, da quillt und sprudelt nichts, und das granitgefilterte Wasser bleibt weich, also kalkarm.

Kalk hingegen wird vom Wasser angelöst, es bleibt in Ritzen stehen und der Stein wird durch Fröste aufgesprengt, wodurch er leicht erodiert. 
Hohlräume und Gänge im Gestein werden ausgewaschen, daraus entstehen Quellen, aus denen das Wasser, nun kalkhaltig, fliessend austritt. 

Schmutz interpretiert das Verhalten des Kalks als dem Wasser entgegenwirkend (mei, er ist Anthroposoph) und sieht darin den Grund, warum Kalkgestein durch Wasser Schaden nimmt

Ich finde die andere Seite, die Perspektive des Wassers quasi, gleichwertig. Es begibt sich im Kalk in die Starre, an dessen Grenzen es fliessen, sich abarbeiten und anreichern kann.

Aber es stimmt schon, wo ein Fluss an Grenzen kommt, erodiert er sie, das gehört zusammen.


kein Kalkfels, passt aber optisch

Kalk (Gestein: Kalziumcarbonat)
 
Eine unbegreifliche Menge davon – wenn es sogar noch für Gebirge langt – sedimentierte durch die Zeiten hindurch und versteinerte unter Eigengewicht und Druck.
Astrologisch könnte man sagen, das ist Mond (Calcium) auf der Achse seines Antagonisten Saturn (Zeitläufte).

Ein bisschen dieses Mond-Saturns tragen wir alle in Blut, Knochen und anderen Zellen mit uns herum. Sogar makrokristallin – winzige Calcitkristalle ermöglichen unseren Lagesinn im Gleichgewichtsorgan und sind essentiell für die Funktion der Zirbeldrüse.

Jedes Lebewesen besteht aus Mineralien, die es zeitlebens in Lösung akkumuliert und zirkuliert, bis es sie im Tod wieder zurückgibt an die Erde. 
Steine haben diesen Prozess, fürs erste, hinter sich. Sie ruhen, zumindest aus der Perspektive der Menschen- Zeit.

Granit ist literal durchs Feuer, durch die Hölle der Unterwelt gegangen. In der völligen Schmelze ins Erdinnere subduzierter Landmassen verkocht jede Struktur. Bei der langsamen Abkühlung im erneuten Aufstieg über Jahrmillionen hinweg bilden sich nach und nach die Kristallkeime seiner künftigen Bestandteile Feldspat, Quarz und Glimmer, die sich beim weiteren Wachstum ineinander verzahnten und so das kompakte Gestein formten. 

Granit zählt demnach zu den Plutoniten.

Im Idealfall ist im Granit das Plutonische verwirklicht in dieser Durchlässigkeit. Granit ist wie ein Katalysator, im Wasserzyklus beteiligt als Filter, Speicher, Informationsmedium. Es ermöglicht den Wasserzyklus, ohne etwas von sich abzugeben oder sich dabei zu verändern. 
Es ist einfach da und bleibt was es ist, inert, gleich-gültig, so könnte man diesen Zustand vermenscheln. 

Wolken dürften in diesem Zyklus der Gegenpart sein zu den Plutoniten. Leicht gebildet, schnell veränderlich und unbremsbar freigiebig, wenn die Fülle überläuft, um die sie sich nie zu kümmern brauchen.

Im Hochsteigen aus der Tiefe durch vulkanische oder magmatische Schichten reift das Wasser (laut Schauberger) und wird besonders rein und gesund (aufnahme- und transportfähig) für den Menschen, eine Qualität, die Oberflächen- oder hochgepumptes Wasser verloren haben soll. 

Keine Ahnung. Ich habe einen grösseren Granitkeil aus der Isar, Herkunft wahrscheinlich Bayrischer Wald, d.i. aus irgendeiner Flussverbauung. Wenn ich ihn in der Hand halte und das Leitungswasser dort drüberlaufen lasse, schmeckt es hinterher anders. Mit dem Keil einfach im Krug platziert nicht.


Nun leben wir hier am Alpenrand mitten im schönsten Kalkalpin, aber auch auf der Subduktionszone, quasi ständig von der afrikanischen Platte überfahren, die uns langsam gen Erdinneres hinabdrückt.
Und ich bin herzlich froh und dankbar um die vielen Quellen, die Bäche und Bacherl am Berg, die Isar, die Seen und das gute kalte Wasser, die schönen Plätze die es schafft.

Das übertrieben Aufbrausende und das Gemüthafte, das den Oberbayern im Doppelpack zugeschrieben wird (Essig auf Kalk? Von wem eigentlich?) bringt auch niemanden um, höchstens mal bei Föhn oder den Erdkundelehrer, der einen Schwung wiver Sechstklässler zum Abzeichnen von Gesteinsformationen anhalten will.

Ich würde es eher barock nennen oder latent hysterisch, leidenschaftlich oder -fähig, stur-heil. Alles Eigenschaften, die z.B. ein Künstler braucht, ein Musiker, guter Handwerker, Koch, Heiler... die Berufe eben, die sich ums Leben drehen und ihm Ausdruck verschaffen.


Kalkstein vom Wendelsteingipfel,
mit noch nicht ganz plattgemachten Spuren seiner Abkunft.

Samstag, 29. Mai 2021

Basaltgestein vom Osthang des Taubenbergs – Rätsel gelöst!


Zu den untenstehenden Fotos noch, die von einem Brocken von dort stammen. Ich habe noch etliches anderes Gestein gefunden, das ich für Basalt halte, und zwar im Lehm des Bachrandes und in den Kiesbänken.

Haben mich die Serpentinfunde noch gewundert, nach den Basalten wars mir plötzlich klar.

Sowohl das eine wie das andere Gestein (die in quantitativ ineinander übergehen können von reinem Serpentinit bis zu 'leerem', Basalt) kann eigentlich nur auf Rädern dort hingekommen sein, da es den vulkanischen Untergrund, in dem sie entstehen, ja weit und breit nicht gibt. 

Da es teils sehr grosse Brocken sind (10x7x8cm gross z.B.) wurden sie, m.M.n. am wahrscheinlichsten, bei der Aufschüttung der Bahntrasse nach Miesbach (Inbetriebnahme 1861) als Schotter im Untergrund des Gleisbetts verwendet, oder beim Strassenbau, oder sie sind beim Rückbau von Unterthalham ab 1930 als Bauschuttreste liegengeblieben (der 'reine' Serpentin). 

Alles davon ist lang genug her, um im fliessenden Bachwasser ursprünglich scharfkantige Schotterstücke rund zu kugeln und aus einstiger Fassadenzier Bachkiesel zu schleifen, die ihre Finder ins Grübeln bringen.


Magma schon auch!

Dies nur der Vollständigkeit halber, wobei ich grad dabei bin, den 'leeren' Basalt zunehmend interessant zu finden und die -recht vielfältigen- Mischlinge erst recht.