Montag, 25. September 2017

Dicht vorbei ist auch daneben...


Ich hatte den AFD- Stimmenanteil auf mindestens 20+% geschätzt, den Aufruhr der Herde unter Uranus-Jupiter viel grösser.

Allerdings war die Opposition noch nicht exakt. Genauso wird der Mars, der noch Ungeklärtes hochbringt, erst am 29. von Neptun überlaufen. Eine Koalitionsbildung wird mit Uranus Spitze 2 nicht einfach, denn diese Kraft dezentralisiert gnadenlos und erträgt keine Bündelung.

Jenseits des Astrologischen finde ich es persönlich gut, dass Frau Merkel weiter in Verantwortung ist und eine klare Opposition zu erwarten hat.
Es war ja ihre Politik, die zu den aktuellen Zuständen geführt hat.
Das östrogene Mimikrieren, Ausweichen, Abwarten, Ignorieren der letzten 12 Jahre trägt nur nicht mehr, es hat einen Berg an Ungelöstem auflaufen lassen. Jetzt, wo er ins Rutschen kommt, sollen es andere richten?
Die Herde dazu wird sich nicht einfinden.

Sonntag, 24. September 2017

Wahlende: Überraschung!


Es ist kurz vor 4 Uhr und ich habe mir das Horoskop zum Wahlende erst jetzt angesehen (weil es mich nicht interessiert hat!)

Ich erwarte einen erdrutschartigen Sieg der AFD.

Die Herde reagiert überraschend (untreu), es gibt/gab viele 'strategische' Wähler, die eigentlich Nichtwähler sind, aber diesmal die Vorherrschaft der grossen Parteien ändern wollen, bzw. eine Chance dazu sehen. Eine Horoskopgrafik und die astrologische Erläuterung für meine Prognose stelle ich noch ein.

Voila:



Berlin, 24.09.17; 18.00 Uhr MESZ

Das Horoskop zeigt einen seelisch/völkischen Auswuchtungsvorgang, der öffentlich dargestellt wird und Bedeutung erlangt. (Sonne Waage in 7, Verbund von Qu. 3 nach 4, Jupiter in 7 aus MC, Mond in 8 aus 5 und 6)

Warum die AFD? Sie sind tragen als einzige Zeitgeistpartei die 'Alternative' im Namen, d. i. die 'andere' Entscheidung, die in Haus 11 zu suchen ist. Dort steht der Pluto aus Haus 9: Man will die andere Macht, mit Pluto in 11 wörtlich die Idee einer Befreiung aus der Alternativlosigkeit.

Der AC ist knapp noch im Wassermann, er steht für den Impuls, mit das Potential zur Befreiung wirklich wird, real.
Mit dem Uranus Spitze 2 in Widder bricht diese Wirklichkeit über die schiere Bewegung der Masse, über ihre abgegebenen Stimmen auf. (Haus 2 = Herde, Haus 3 = Stimmen). 

Die in Haus 1 eingeschlossenen Fische inklusive Neptun stehen einerseits für eine Verschleierung bzw Unsichtbarkeit dieses Impulses (aka Wahlzettel verschwinden lassen etc.), andererseits verhindert der opponierende Mars in 7, das kollektive Verhalten, genau dieses (= zu viele, um sie verschwinden zu lassen...).

Ausserdem würde ich in dieser Konstellation die bis dato versteckte Meinung der Wähler sehen, die im Wahlergebnis aufbricht.

Zu dieser Feigheit, Verdruckstheit könnte man es auch nennen, passt auch die Jupiter- Uranus Opposition. Das überraschend 'untreue', aubrechende Stimmvieh aka Herde sieht ihr Heil in einer sinnstiftenden (Jupiter in 8) Regierung (Schütze MC). Es sucht/findet die Lösung im Aussen, in einer kollektiven Idee, nicht in sich selbst. 

Darum steht/stand es als Individuum im Herdenkontext nicht für seine Meinung ein, weil es nicht pc war, nicht den Schutz der Mehrheit hatte.
Jupiter in 8 ist ein fast schon religiöser Führungsgedanke mit grosser ideeller Macht - aus dem MC kommend steht er für die Regierung – und mit der Uranus-Opposition für ihren Sturz.

Neben den Signifikatoren für die Herde ist der Mond noch ausschlaggebend für die Wahl. 
Die Herde steht für die soziale Dynamik, der Mond für die Gestimmtheit im Volk. Es ist das noch ungestalte Potential, das nach Gestalt und Ausdruck sucht. Passiv und reaktiv nimmt es die Form an, die sich ihm dafür anbietet. (Um den Mond wird mit emotionalen Slogans geworben im Wahlkampf, die Herde wird mit Versprechen und Drohungen gesteuert)
Mond kommt aus H 5 und 6 und steht in H8 auf 24 Skorpion (Me/Ur- Grad, die ausgesetzte Vernunft (Merkur) im Sinne der Befreiung (Uranus)). 
Dazu kommt, dass ein Skorpionmond im Empfinden nicht frei ist, sondern von mindestens einer archaischen Vorstellung überlagert. Hier ist der Mond mehr Kanal als Bach, mehr Ventil als Quelle.

Insgesamt kommt das Wahlvolk in diesem Horoskop schlecht weg, nicht die Parteien, die zur Wahl stehen, das ist recht offensichtlich. Aber natürlich spiegelt das Oben nur das unten...

Jetzt ist es 3 Min. vor 6, ich werde nun das Radio bemühen und evtl. einen Livestream.

Die Astrologiezeitung Loop! bietet einen Livestream mit astrologischen Betrachtungen zum Wahlende.

Donnerstag, 7. September 2017

Gestern früh war ein recht spezieller Vollmond, den wir noch ein paar Tage spüren werden. Mond in den Fischen, Konjunktion Neptun, stand der Jungfrau-Sonne gegenüber auf chaotischen 13er-  Graden.

Ich bin am frühen Abend noch hinter zum Rißbach gefahren an ein dortiges Lieblingsplätzchen, nicht sehr weit von der Isarmündung. Die Sonne verschwand zunehmend hinter den Regenwolken, die sich im Westen zu einer schwarzen Wand auftürmten. Vom Süden zog ein Nieselregenschleier talauswärts und hüllte schon den Vorderskopf ein. Ich sass im Kies des Bachbetts, während die Luft feucht und die Sicht langsam trüb wurde. Bis auf das leise Wasserrauschen und ein paar Steinchen, die hie und da aus der Wand rieselten, war es völlig still.

Vom ursprünglich gewaltigen Rißbach in seinem auf Isarhöhe hunderte Meter breiten Bett ist im Unterlauf bekanntlich nicht viel übrig. Er wird grösstenteils auf Höhe Oswaldhütte gestaut und verschwindet dort im Berg, um weiter nördlich am Walchensee Turbinen zu treiben. 
Das alte Stauwerk wirkte schon immer etwas bröselig auf mich, ich bin ungern direkt drunter. Es ist auch verboten, damit man nicht ersäuft, wenn die Schleusen geöffnet werden. 

Und dann war plötzlich dieses sehr, sehr tiefe Grollen, das mich kurz genau dieses vermuten liess: Auweh, jetzt kommt der ganze Bach daher. Genug Wasser wäre derzeit ja unterwegs, dachte ich noch und türmte. Aber es kam nichts. Ich ging nach einer Weile zurück und setzte mich wieder hin. Der Ton war immer noch da, ein tiefes, recht gleichmässiges Bass'geräusch', vielleicht das unterirdische Strömen des Wassers, das zu hören war. Nur im Sitzen, nur an diesem einen Punkt in einer kiesig-lehmigen Schwemmkurve, an der sich vielleicht der Schall bricht, resoniert? Ich weiss es nicht. 

Er war überall, nicht in seiner Richtung zu orten und ging direkt in alle Eingeweide, um dort Alarm auszulösen. Jetzt sitze ich schon ein Leben lang in und an Flussbetten herum, aber so etwas ist mir neu. Dieser Ton nahm mich ein und warf mich quasi aus der Welt, als ich mich entschied, ihm zuzuhören.

Erst der zunehmende Regen hat mich dann zurückbefördert und heimfahren lassen, nach dem Sylvenstein kam noch etwas Abendsonne durch, und bevor ich daheim ankam, hatte mich der Fahrtwind trockengeföhnt. 
Daheim habe ich gleich beim Erdbebendienst Bayern nachgesehen, ob irgendwas seismisch ungewöhnliches aufgezeichnet wurde...  - niente.

Der Platz, die Stelle sieht mich wieder.

Dienstag, 5. September 2017

Sodala, das Kommentieren müsste jetzt leichter funktionieren, man braucht nicht mehr zwingend ein Profil dazu.
Die Kommentare erscheinen nun aber nicht mehr sofort, ich schalte sie frei, das kann u. U. ein paar Stündchen dauern, da ich nicht ständig online bin.

Und: Ich arbeite heuer nicht auf der Wiesn!

Freitag, 1. September 2017

Der Untersberg




in einem 40 Jahre alten Film von Dieter Wieland, der zum Umflug des Berges seine Geschichte erzählt.


Wie vom Autor gewohnt, filmt er in betrachtender und respektvoller Weise, frei von der Neu-Gier und dem spekulativen Geballer, mit dem der Ort aktuell überzogen ist.

Samstag, 19. August 2017

homöopathische Sonnensole bei Sonnenallergie


sofern sie sich über Bläschen und juckende, quaddelnde Hauterscheinungen bemerkbar macht. 

homöopathische Sonnensole ist leicht herzustellen und wirkt
im Akutfall: ein paar Tropfen auf die Zunge, in ~10 min. Abstand, nur solange bis Erleichterung eintritt
und prophylaktisch: vorm Urlaub 2- 3x tgl. ein paar Tropfen auf die Zunge geben.

Kein Kaffe und ätherische Öle eine halbe Stunde um die Einnahme herum wg. antidotischer Wirkung!

Zur Herstellung wird ein Glas mit mehr Steinsalz als Wasser befüllt und verschlossen tagelang ins Freie, an einen ganztägig sonnigen Platz gestellt und ab und zu bewegt.


Dabei bildet sich gesättigte Sole, die man abgiesst. 

Ein dunkles (neues, abgekochtes, sauberes) 10 oder 20 ml Tropffläschen wird zu ~2/3 damit befüllt (dazu Tropfeinsatz raus), wieder zugeschraubt und fest in die Faust genommen. Damit werden rhythmisch und mit ordentlichem Schwung 100 ununterbrochene Schläge auf die andere, aufgestellte Faust ausgeführt.

Danach den ganzen Inhalt auskippen, zu 2/3 mit frischem Wasser befüllen, das ebenfalls in einem Glas besonnt wurde (~5 min. sind hier ausreichend) und genauso verfahren.

Dieser Vorgang wird ab verschüttelter Urtinktur (Sole) 6x wiederholt. Zuletzt wird das verbliebene 1/3 Flaschenvolumen mit neutralem Alkohol (z.B. Weingeist, Grappa, Wodka) aufgegossen, der Tropfeinsatz reingedrückt, ein Etikett draufgepappt und fertig. 

Wer sehr genau arbeiten will (ich tus nicht), kann sich die Füllhöhe mittels eines Klebestreifens markieren oder mit einer Messpipette arbeiten.

Das Mittel sollte man vor jeder Einnahme 'aufwecken' = das Fläschchen ein paarmal kurz runterschütteln wie ein altes Fieberthermometer. 
Die Haltbarkeit ist bei dunkler Lagerung unbegrenzt.

Am Meer kann man sich zur Not auch mit sauberem Meerwasser behelfen, das man in einem Schälchen an die Sonne stellt, bis sich durch die Verdunstung ein Salzrand gebildet hat. Der wird im verbliebenen Wasser wieder aufgelöst, danach wird genauso verfahren wie mit der Steinsole.